Bildung

Jeder Vierte über 15 Jahren kann nicht lesen und schreiben

Ursachen für die beklagenswerten Leistungen:

  • Mangel an ausreichend ausgebildeten und qualifizierten LehrerInnen
  • Bestehenden LehrerInnen wird eine Weiterbildung häufig aus Budgetmangel verwehrt
  • Motivation vieler LehrerInnen ist oft gering, weil sie mit zu großen Klassen (bis zu 100 Kinder) und unzureichendem Gehalt konfrontiert werden
  • Mangelnde Ausstattung der Schulen
  • Schlechte Lernbedingungen – es gibt häufig keine geeigneten Klassenzimmer und Bänke sowie Lehrmaterial für alle SchülerInnen
  • Sportunterricht war/ist überhaupt nicht im Lehrplan vorgesehen oder wird nicht unterrichtet aufgrund der häufig vorherrschenden Ansicht, dass dieser Zeitverschwendung sei
  • Mangelende Verpflegung der SchülerInnen in der Schule, aber auch zuhause
  • Kilometerlange Schulwege (bis zu 15 Kilometer)

Aufgrund des hohen Bevölkerungszuwachses ist der Bedarf an Schulen gestiegen. Es entstehen derzeit in vielen Dörfern neue Einrichtungen, die entsprechende Lehrkräfte und Ausstattung benötigen. Die tansanische Regierung ist bemüht, vermehrt LehrerInnen auszubilden. Die neuen LehrerInnen sind allerdings oft noch sehr jung, unerfahren und kaum pädagogisch geschult.

Verbesserung von Schulunterricht und Schulinfrastruktur, um die Abbruchquoten zu senken und das Bildungsniveau zu steigern

Durch Spiel, Wettbewerb und Aufklärung im Sportunterricht können etwa 370.000 Kinder, also rund 70 % der Grundschüler in der Region Kagera von Jambo Bukoba profitieren. Zum jetzigen Zeitpunkt sind rund 800 LehrerInnen für das sportpädagogische Programm von Jambo Bukoba geschult. Durch die aktuell laufenden Schulprojekte, erhalten über 7.000 Schulkinder Tag für Tag eine bessere Lernumgebung.

Jambo Bukoba arbeitet partnerschaftlich mit der Region zusammen, um die Lernbedingungen an Schulen zu verbessern

Klasse draußenKlasse draußen UnterrichtKlassenzimmer Karo-School-in-Karagwevolles Klassenzimmer

Jambo Bukoba verbessert die Lernbedingungen an Schulen in der Region Kagera – nicht nur durch sportliche Aktivitäten, sondern auch durch zusätzliche Tische und Stühle oder Baumaßnahmen, wie beispielsweise der Errichtung weiterer Klassenräume, einer Bibliothek oder Sanitäranlagen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und lokalen Identifikation mit den Bauvorhaben ist es vertraglich geregelt, dass die örtlichen Gemeinden zu den Schulprojekten mindestens eine Eigenleistung von 25 % beitragen. Diese kann auch in Form von Materialien oder Arbeitsleistung (meist durch Eltern und LehrerInnen) erbracht werden.

Im August 2014 prüfte ein Repräsentant von Ashoka das Team und die Arbeit in Bukoba. An zwei Schulen wurden LehrerInnen sowie SchülerInnen interviewt – mit folgenden beeindruckenden Ergebnissen.

William Magesa

William Magesa

Sportlehrer an der Karalo Primary School

Steigende Anwesenheitsquoten, verbesserte schulische Leistungen, mehr Beteiligung der Eltern und eine bessere Zusammenarbeit bei schulischen Themen.

William Magesa ist bereits mit Hilfe des Lehrerhandbuchs aktiv
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